22. Oktober 2022 20:00

Abendkasse: 17-22€
Benoit Martiny Band & ShiveringFit
Die Benoit Martiny Band oder BMB ist eine Jazz-Rock-Band, die im Sommer 2004 irgendwo
zwischen einer Garage in Rameldange (LU) und den Straßen von Rotterdam (NL) gegründet wurde.
Die Gruppe besteht aus Benoit Martiny (LU) am Schlagzeug, Sandor Kem (HU) am Bass, Jasper van Damme (NL) am Alt-Saxophon, Joao Driessen(NL) am Tenor-Saxophon und Frank Jonas (NL) an der Gitarre. Ihr Stil basiert auf einer Vielzahl von Einflüssen, hauptsächlich aus dem Jazz, Blues,
Psychedelia und Rock. Die Musik wird von Benoit Martiny selbst geschrieben und ihr Sound ist unter anderem von der Musik von Jimi Hendrix, Sun Ra, Soft Machine, Miles Davis, Nirvana, Charles Mingus, Frank Zappa und Led Zeppelin inspiriert.
BMB hat 6 Alben und 2 Live-DVDs herausgebracht, wurde 2005 für den niederländischen Jazzwettbewerb “Dutch Jazz Competition” nominiert und gewann 2008 den “Amersfoort Jazz Talent Award”. Abgesehen von Auftritten in ganz Europa hat die Band auch Konzerte und Festivals in Japan und Venezuela gespielt.
Im Laufe der Jahre hat BMB mit vielen anderen Musikern wie Michel Pilz, Mark Lotterman, Itaru Oki und Steve Kaspar zusammengearbeitet. 2014 haben sie das BMB-Erlebnis mit „The Grand Cosmic Journey “, speziell für das Jazzfestival “Like a Jazzmachine” erweitert, das 2019 in einem
ausverkauften Raum in der Luxemburger Philharmonie fortgesetzt wurde. Dieses vielseitige Konzert wurde mit Videoprojektionen und freien Improvisationen zu einem eklektischen Ereignis.
Das Konzert wurde aufgenommen und 2020 als Album mit dem Namen „Moons of Uranus“
veröffentlicht.
ShiveringFit (Progressive Rock – A)
I’d kill myself for stayin‘ alive heißt es da. Ganz großes Pathos also, große Geste,
großes Brett. Es ist heiß, stickig, Drumsticks kleben am Asphalt, schwitzende Körper,
das volle Leben, der volle Schmerz. Und dann rettet das Saxofon ein Hundewelpen
vorm Ertrinken und die Orgel verschüttet Glitterstaub, einfach so, einen ganzen
Schiffscontainer voll. So oder so ähnlich könnte es sich zutragen, würden die
Instrumente der fünf Jungs aus Salzburg/Umgebung mal ordentlich einen trinken
gehen. Doch die fühlen sich sichtlich wohler auf der ganz großen Bühne. Auf FM4,
zuletzt im Wiener Gasometer, beim Finale der Planet Festival Tour, das sie mal eben
so direkt aufs Donauinselfest durchwinkte. Bei ShiveringFit (deutsch: Schüttelfrost)
stürmt und drängt es also gewaltig. We close our eyes Not to See that we’re exactly
alike. Nein, mit weniger gibt sich hier niemand zufrieden.